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Geistheit.de - Geist ist geil!

Willkommen auf Geistheit.de, der zentralen Website von Michael Hrenka bzw. Metafire.

Für alle

FREIDENKER-WARNUNG

Wenn du dich nicht mit extrem unkonventionellen Ansichten auseinandersetzen willst, dann verlasse diese Seite sofort. Andernfalls droht dir die Gefahr, dass du dich psychischem Stress aussetzt und dein Weltbild zusammenbricht. Wenn du dir die Texte auf dieser Website durchliest, nimmst du das Risiko in Kauf zum Nachdenken gebracht zu werden. Bei Menschen, die dies nicht gewohnt sind, kann dies zu schweren unwillkürlichen psychischen Abwehrreaktionen führen. Zur oberflächlichen Symptombehandlung reichen im Normalfall aber Verdrängung, Antidepressiva und Psychotherapie völlig aus.
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Was ist die Geistheit?
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Einige Informationen über mich
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Allgemeine Erklärung
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Metafire's Karrikatur als Southpark-Figur
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Innerer Wirklichkeitsblog: Metafire's Eigenwelt
Die Welt ist schlecht - Archiv Dezember 2007
Die Welt ist schlecht - Archiv Januar 2008
Die Welt ist schlecht - Archiv Februar 2008
Die Welt ist schlecht - Archiv März 2008
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Life Quest - Archiv August 2008
Life Quest - Archiv September 2008
Life Quest - Archiv Oktober 2008
Persönlichkeitsprofil
Technologische Singularität
Zoophilie

Was ist die Geistheit?

So wie der Begriff "Menschheit" die Gesamtheit aller Menschen meint, bedeutet der Begriff "Geistheit" die Gesamtheit aller Geister. Ein Geist ist etwas, das ein Bewusstsein enthält. Zum Geist gehören neben dem Bewusstsein auch unbewusste Informationen und Muster. In der Natur wird ein Körper eines höher entwickelten Tieres (z.B. eines Menschen) von einem zentralen Nervensystem gesteuert, dessen immatierielles Korrelat der Geist des Tieres ist. In Zukunft könnte es aber möglich sein mit Hilfe eines Neuralcomputers einen Geist zu simulieren, der keinen Körper steuert. Solche Geister wären dann unsere neuen virtuellen Mitbewohner in dieser Welt. Um Tiere und computergenerierte Personen zusammenzufassen, habe ich mir den Begriff der Geistheit ausgedacht.

Einige Informationen über mich

Die Aufteilung in drei Bezeichnungen für mich stellt eine Differenzierung meiner Persönlichkeitsaspekte dar, gegliedert nach dem Maß der Entfremdung von der allseits unbeliebten Massenillusion namens Realität.

Michael Hrenka (Materialitätsidentität) Metafire (Virtualitätsidentität) Krieger der Geistheit (Transzendenzidentität)
  • Hauptbeschäftigung: Ich studiere Mathematik auf Diplom an der Universität Tübingen mit Nebenfach Physik. Ich bin momentan im 9. Studiensemester.
  • Nebenbeschäftigung: Tutor für Lineare Algebra 1
  • E-Mail Adresse: michael@hrenka.de
  • Wohnort: Pfullingen (Karte)
  • Geburtstag: 24.10.1983 - sofern nichts anderes vereinbart wurde: bitte nichts schenken, danke!
  • Berufung: Science-Fiction Autor
  • Lieblingsphilosophen: Sokrates, Diogenes, Schopenhauer, Nietzsche, Wittgenstein
  • Wunsch: Vom Bücher schreiben leben können
  • Interessen: Philosophie, Mathematik, Physik, Informatik, Psychologie, Lesen, Science-Fiction, Fantasy, Webcomics, Mangas, Animes
  • Sport: Joggen
  • Ich unterstütze: Attac, De:Trans, Giordano-Bruno-Stiftung, Greenpeace, Organisation für Tierwürde, Vegetarierbund Deutschland, WWF
  • Religionszugehörigkeit: Keine - und das ist auch gut so!
  • Ernährungsform: Vegan
  • Lebensmotto: Das Leben ist ein Abenteuer
  • Charakter: Perfektionistischer, melancholischer Misanthrop
  • Persönlichkeit: Siehe Persönlichkeitsprofil
  • Tugenden: Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit
  • Ziel: Mit Pferden zusammenleben
  • Beschäftigung: Ich geistere im Web herum und verstreue hier und dort meine Ideen.
  • Ältere Nicknames/Pseudonyme: Shok, X Shok, Gedankenträumer, Thoughtdreamer
  • ICQ Nummer: 40101621
  • Betriebssystem: Ubuntu Linux
  • Domains: gedankenträumer.de; geistheit.de; xshok.de; seitanism.com
  • Berufung: Universaldenker
  • Weltanschauung: Transhumanist, Posthumanist
  • Wunsch: Die Erschaffung einer lebenswerteren, gerechteren, gewaltfreieren, herrschaftsfreieren und verbesserungswilligeren Welt
  • Mittel: Aufklärung, Kritik, Widerstand, Entwicklen und Leben von Visionen
  • Ideale Staatsform: Globaler Minimalstaat und lokal freie, demokratisch bestimmte Staatsform
  • Signatur: Alles ist Nichts, Nichts ist Alles.
  • Ziel: Die Welt verstehen
  • Illustratives Avatarfoto: Metafire mit Physikbüchern im Hintergrund
  • Beschäftigung: Ich kämpfe für das Wohlergehen der Geistheit.
  • Transpersonale Identifiktation: Apeiron
  • Berufung: Retter der Welt
  • Weltanschauung: Mathematischer Realist (selbstgebastelt)
  • Ethik: Abstrakter Utilitarismus (selbstgebastelt), Aszendenzethik (selbstgebastelt)
  • Ziel: So viel Gutes wie möglich bewirken
  • Hobbies: Denken, Träumen, Kommunizieren
  • Motto: Alles ist wahr, geheiligt sei das Apeiron!
  • Motivationstechnik: Eigenwelt
  • Definition: Realität ist eine ziemlich hartnäckige Illusion.
  • Ziel: Die Welt verbessern und sie zu einem kosmischen Ultra-Utopia machen

Webnexus

Meine Website ist ein relativ zerstreuter Ort. Viele Inhalte habe ich in der dynamischen Wiki des Plateau Trivial untergebracht. Auf diese Weise kannst du meine Texte kommentieren. Dazu musst du nur auf den Link "Diskussion" ganz oben beim jeweiligen Text klicken.

Blogs Plateauwikia des Plateau Trivial Communities in denen ich mehr oder weniger aktiv bin (eher weniger)

Meine Benutzerseite

Persönliche Seiten: Mathematik (mit LaTeX Dokumenten), Metafire, Repressive-Gesellschafts-Psychose, Webnexus, Weltbasis

Gemeinschaftsseiten: Normale Persönlichkeitsstörung

Foren

Browsergames

Bei der politischen Staats- und Volkswirtschaftssimulation Ars Regendi habe ich zwei Staaten: Nach 109 Regierungsquartalen haben Extremisten ein Attentat auf mich ausgebübt und meine Herrschaft über die Metakommune Elydia ziemlich unerwartet beendet.
Ebenso hatte der Syndikatsverband Symbiotica gegen Ende meiner Herrschaft ein paar zu ernsthafte Problemchen, weil das Staatenbündnis, dem er angehört hat, zusammengebrochen ist.
Meine direktdemokratischen Experimente namens Direktdemokratie Ichwill und Direktdemokratie Ichwill (alte Version) wurden nach 42 bzw. 52 Jahren von Metafire's "Regierung" durch Tod an Altersschwäche beendet.
Auch mein bisher erfolgreichster Experimentalstaat wird nicht mehr von mir verwaltet. Ganze 215 Regierungsquartale konnte ich den Vergnügungspark Arbeitsplatz leiten, bevor mein virtuelles Gegenstück an zu hohem Alter gestorben ist. Während dieser Zeit habe ich unter anderem den Laizismus, die negative Einkommenssteuer, den Protektionismus, den egalitären Transhumanismus, das Freigeld, das Freiland, das Recht auf Arbeit (Arbeitsmarktreform II), den Pazifismus, ein bescheidenes bedingungsloses Grundeinkommen und den Anarchosyndikalismus eingeführt. Leider hat sich in diesem Pseudokommunismus meine Wirtschaft nicht besonders gut entwickelt, dafür hatte der "Staat" am Ende einen GINI-Koeffizient von nur 0.05, was bedeutet, dass die Einwohner alle in etwa gleich gut bzw. wegen der extrem hohen Steuern eher schlecht verdient haben. Letztendlich musste ich die Steuern so hoch schrauben, weil ich mit einer praktisch stagnierenden Wirtschaft sonst die tollen Sozialleistungen für eine Bevölkerung von 150 Millionen Einwohnern (die in der hohen Einwanderungsrate begründet lag) sonst nicht hätte bezahlen können ohne die Staatsverschuldung extrem zu erhöhen.
Vom Vergnügungspark Arbeitsplatz hatte ich noch eine alternative Version, die ich etwas konservativer gemanaged habe. Damit bin ich immerhin bis ins Jahr 2052 gekommen, wobei der Regent 90 Jahre alt geworden ist. Bei ansonsten akzeptablen bis sehr guten Daten hat es mich dann aber gewundert, dass ich am Ende eine Schattenwirtschaft von 96% hatte und die Korruption bei 87% lag.

Allgemeine Erklärung

Als Student kenne ich zwei verschiedene Zeitintervalle: Die Vorlesungszeit und die vorlesungsfreie Zeit (umgangssprachlich auch "Ferien" genannt). Während der Vorlesungszeit tue ich meistens so als ob ich Mathematik lernen würde. Das heißt, eigentlich beschäftige ich mich irgendwie mit dem Stoff, aber meist bleibt nicht so viel hängen, weil das alles ganz starker abstrakter Tobak ist. Mathematik würde ich als die Lehre grundlegender abstrakter Gesetzmäßigkeiten von Struktur und Information bezeichnen. Daher halte ich die Mathematik für fundamental. Sie ist die Sprache der Natur. Darüber hinaus meine ich, dass die Mathematik die Natur selber ist. Alles ist Mathematik. Aber diese Idee kam mir erst richtig im Verlauf meines Studiums. Mit dem Mathestudium habe ich eigentlich angefangen, weil ich die Welt verstehen wollte, um sie auch wirklich verändern zu können.

In der vorlesungsfreien Zeit schreibe ich ein paar Science Fiction Kurzgeschichten, wobei man meinen ersten nennenswerten Versuch (Zukunftsblitze 39), der sich noch in der Entwicklung befindet, im Plateau nachlesen kann. Dazu mache ich mir vor allem Gedanken darüber, wie die Zukunft aussehen könnte. Da ich mit dem derzeitigen Zustand der Welt nicht wirklich gänzlich glücklich bin, suche ich nach Ideen, wie die Welt verbessert werden könnte. Eines ist mir aber klar: Die Verbesserung der Welt ist kein einfaches Unterfangen und jedes Individuum kann dazu nur einen kleinen Beitrag leisten, aber diese Beiträge sind wichtig. Neben der Unterstützung der richtigen Organisationen ist vor allem die persönliche geistige Weiterentwicklung entscheidend. Das Fernsehen taugt dazu kaum; viel geeigneter ist es geistreiche Bücher zu lesen. Leider führt eine ausgeprägte geistige Entwicklung zu relativer Einsamkeit. Bei zunehmender Differenzierung der eigenen Anschauungen reduzieren sich die Übereinstimmungen mit der äußeren geistigen Umgebung stetig. Kommunikation wird zum Hindernislauf wenn allzu viele Differenzen im Denken existieren. Allerdings tröstet mich die Tatsache, dass ich überhaupt über ein nennenswertes differenziertes Denken verfüge, über diesen Umstand meistens hinweg (in den Zeiten, in welchen mich dieser Umstand nicht genügend tröstet, schreibe ich melancholische Blogeinträge wie den über meine Gipfeleinsamkeit).

Meine unkonventionellen Ansichten sind das Resultat langen Grübelns über gewisse philosophische Fragen wie den Sinn des Lebens und der Beschäftigung mit verschiedenen konkurrierenden Weltanschauungen. Die Aussicht auf ein gewöhnliches Leben in dieser offensichtlich suboptimalen Welt hat mich noch nie begeistert. Nach langer Zeit kam ich zur Erkenntnis, dass es mir Spaß macht und mein Leben mit gefühltem Sinn erfüllt, zu versuchen die Welt zu verbessern. Vieles was diesem Zweck nicht genügt ist für mich nur leerer Zeitvertreib. Ich betrachte meine selbsterwählte Mission die Welt zu retten als bitter ernstes, amüsantes Spiel. Abgesehen davon habe ich doch sowieso nichts besseres zu tun!

Agenda (in Arbeit)

Was war Was kommen wird Was zu tun ist
Neolithische Revolution Technologische Singularität
  • Singularität
  • Tierrechte
  • Globalpolitik
  • Wirtschaftsumbruch

Philosophie (in Arbeit)

Als passionierter Hobbyphilosoph habe ich mir so einige Gedanken gemacht. Am meisten habe ich mich mit den Gebieten der Ontologie und der Ethik beschäftigt, wobei ich aber die Ethik für die wichtigere Disziplin halte. Meine Darstellungen teile ich in zwei Bereiche auf: Grundideen und Vertiefungen, die jeweils in Ontologie und Ethik unterteilt sind. Bei den Grundideen kann man beide Disziplinen getrennt voneinander betrachten. Daher spielt die Reihenfolge in diesem Fall keine Rolle. In den Vertiefungen werden aber Beziehungen zwischen Ontologie und Ethik hergestellt, weswegen man vorher alle Grundideen beider Disziplinen durchgelesen haben sollte, bevor man sich zu den jeweiligen Vertiefungen vorwagt. Manche meiner Folgerungen mögen schlichtweg unglaublich und zunächst zutiesft beängstigend sein, aber sie eröffnen eine Weltsicht, die sowohl außerordentlich faszinierend als auch befreiend ist.

Grundideen

Ontologie

Darunter wird die Lehre von Seienden verstanden. Was sind die Dinge die existieren und wie stehen sie zueinander in Beziehung? Und was ist das Sein überhaupt? Grundsätzlich kann ich darauf die zutiefst skeptische Antwort geben, dass man das überhaupt nicht wissen kann. Davon gehe ich zwar aus, aber an diesem Punkt stehen zu bleiben ist sowohl langweilig als auch unpraktisch. Ich halte es für sinnvoll, ein gewisses Weltbild, also eine Art Modell des Seienden zu haben. Möglicherweise liegt man mit einem bestimmten Weltbild "richtig", aber die Richtigkeit kann auch stets bezweifelt werden. Das Weltbild, welches ich bevorzuge, bezeichne ich als mathematischen Realismus. Dabei handelt es sich um eine platonistische Theorie, nach der unsere Welt prinzipiell vollständig durch Mathematik beschrieben werden kann. Es stellt sich heraus, dass der mathematische Realismus den modalen Realismus nach David Kellogg Lewis als Spezialfall enthält. Darüber hinaus impliziert der mathematische Realismus, dass die Viele Welten Theorie der Quantenmechanik wahr ist.

  1. Mathematischer Realismus
  2. Viele Welten Theorie

Ethik

Bei der Ethik handelt es sich um die philosophische Disziplin, in der untersucht wird, welche Handlungsweisen "gut" oder "schlecht" sind und worin diese Güte liegt. Nach meiner Auffassung ist die Güte einer Handlung nicht von sich aus gegeben, sondern ist abhängig von den Ansichten des Bewertenden. Daher bedarf die Ethik einer Begründung durch einen intersubjektiven Konsens. Es wäre daher von Vorteil, wenn es eine möglichst einfache, klare und eindeutige Theorie gäbe, die jeder bevorzugen würde. Zwar mag die Existenz einer solchen "kanonischen" Ethik reines Wunschdenken sein, aber mit meinem ethischen System liefere ich zumindest einen durchdachten Ansatz. Dieser besteht in einem zweischichtigen System, wobei die erste Schicht das Fundament darstellt, mit dem ich argumentiere. Dabei handelt es sich eine utilitaristische Theorie, die ich als abstraken Utilitarismus bezeichne. Ihm liegt ein mathematisch axiomatischer Kalkül zugrunde, der auf Gefühlen basiert. Da das Rechnen mit Gefühlen aber viele Probleme aufweist, reicht dieses ethische Grundgerüst für die Praxis nicht aus. Es muss eine abgeleitete Ethik her, die praxistauglicher ist. Als solche bildet meine Aszendenzethik die zweite Stufe meines ethischen Systems. In dieser geht es darum, schrittweise zu immer besseren ethischen "Regelzuständen" zu gelangen. Würde man die Aszendenzethik derart schwammig formulieren, wie im letzten Satz geschehen, wäre sie prinzipiell unabhängig vom abstrakten Utilitarismus; allerdings dient letzterer dazu, die Güte von Regelzuständen zu bestimmen. Somit macht mein ethisches System nur mit beiden Theorien wirklich Sinn.

  1. Abstrakter Utilitarismus
  2. Aszendenzethik

Vertiefungen

Ontologie

Wenn unsere Welt tatsächlich als mathematisches Objekt ausgefasst werden kann, dann liegt es auch nahe zu fragen, ob sie auch mit einem Computer simuliert werden kann. Heutige Computer sind natürlich nur zu groben Näherungsrechnungen fähig. Aber es ist pinzipiell denkbar, dass es andere Welten gibt, in denen Computer zur Verfügung stehen, die so leistungsfähig sind, dass sie unsere Welt exakt oder zumindest in bester Näherung simulieren können. Die Annahme, dass eine derartige Welt möglich ist, bezeichne ich als spezielle Simulationshypothese. Ihre Verallgemeinerung ist die allgemeine Simulationshypothese, die besagt, dass jede mögliche Welt simuliert werden kann. Erstaunlicherweise eröffnet diese Hypothese die Möglichkeit einer zeitlich unbegrenzten Existenz durch die Methode der infiniten Transzendenz. In diesem Zusammenhang sind ethische Fragestellungen besonders wichtig: Wieso sollte man überhaupt eine ganze Welt oder auch nur ein einzelnes Individuum auf einem Computer simulieren? Diese Frage behandle ich ausführlich in der Simulationsethik.

  1. Spezielle Simulationshypothese
  2. Allgemeine Simulationshypothese
  3. Transzendenz
  4. Infinite Transzendenz

Ethik

Geht man vom mathematischen Realismus aus, ergeben sich große Probleme für eine utilitaristische Ethik. Soll man andere mögliche Welten einfach ausblenden und wenn nicht, wie soll man sie einbeziehen? Darüber hinaus verkompliziert die mangelnde Eindeutigkeit der Zukunft, die in der Viele Welten Theorie begründet liegt, den utilitaristischen Kalkül erheblich. Und wie macht man weiter, wenn es neben unendlich vielen Zukünften auch noch unendlich viele zunächst unabhängige Welten gibt? Diese Frage erörtere ich in der apeironalen Ethik. Die letzten 3 Punkte dieses Bereichs erfordern eine zuvorige Beschäftigung mit den Vertiefungen meiner Ontologie.

  1. Viele Zukünfte Kalkül
  2. Simulationsethik
  3. Apeironaler Utilitarismus
  4. Apeironale Aszendenzethik

Mathematik

Analysis I "Damit sind sie im Vorteil"-Skript

Ich habe an einem Skript für Analysis I basierend basierend auf meinen Aufschrieben von der Schätzle Vorlesung im WS 04/05 gebastelt. Mein Ziel war es, die Beweise verständlich auszuführen, um mir und den Lesern meines Skriptes etwas mehr Einsicht in die Analysis zu verschaffen. Die Vorlesungen selber konnten dies leider kaum leisten :(

Bei der Numerierung habe ich mich an die Originalnumerierung der Vorlesung orientiert. Sachen, die ich selber hinzugefügt habe, sind mit Buchstaben numeriert. Manche Beispiele und Bemerkungen sind von mir selber und kamen so nicht in der Vorlesung dran. Ich habe nur die ersten 6 Kapitel geschafft. Danach wurde mir die Sache zu blöd. Eigentlich sollte man die Analysis lieber aus Lehrbüchern wie denen von Harro Heuser bzw. Konrad Königsberger lernen.

Proseminar Algebra WS 2005/06 bei Prof. Batyrev

Seminar Mathematische Logik WS 2006/07 bei Prof. Felgner

Skript zum Vortrag über das Thema "Skolemisierung und der Satz von Ehrenfeucht-Mostowski".

Seminar Ergodentheorie WS 2007/08 bei Prof. Nagel

In diesem Vortrag mit dem Titel Mischung und Stabilität werden Mischungseigenschaften von Halbflüssen mit Stabilitätseigenschaften ihrer induzierten Operatorhalbgruppen zu einander in Beziehung gesetzt. Den Abschluss des Vortrags bildet ein Gegenbeispiel, in dem ein stetiger Halbfluss konstruiert wird, der zwar schwach mischend, aber nicht stark mischend ist.

Zusammenfassungen (geplant)

Es wäre sicherlich praktisch, wenn ich Zusammenfassungen von Sachverhalten über die mathematische Strukturen in der folgenden Liste schreiben würde. Dabei wären vor allem die wichtigen Definitionen, Konstruktionen, speziellen Strukturen, Beispiele und Gegenbeispiele interessant. Danach kämen Klassifikation, und weitere Zusammenhänge dran.

Sachbücher

Es gibt einige Bücher, die ich unbedingt empfehlen will, einfach weil sie den Geist auf nützliche Weise erweitern. Die Reihenfolge der Auflistung entspricht in etwa der Reihenfolge meiner subjektiven Einschätzung, wie "wichtig" das Buch ist.

Titel Autor Warum ist das Buch empfehlenswert?
The Singularity Is Near Ray Kurzweil Es wird beschrieben, warum es zu einer technologischen Singularität kommt und was das für uns bedeutet.
Manifest des Evolutionären Humanismus - Plädoyer für eine zeitgemäße Leitkultur Michael Schmidt-Salomon Wir brauchen den neuen evolutionären Humanismus als neue Leitkultur.
Der Dritte Schimpanse - Evolution und Zukunft des Menschen Jared Diamond Das Buch vermitelt wichtige Kenntnisse über den Menschen aus Sicht von Evolutionsbiologie, Anthropologie und Geschichte
Der Neue Prometheus Robert Anton Wilson Einfach der Klassiker der psychedelischen Psychologie.
Gödel, Escher, Bach - ein Endloses Geflochtenes Band Douglas R. Hofstadter Hier wird alles miteinander verwoben: Mathematik, Logik, Kunst, Musik, Genetik, Bewusstsein und K.I. Höchst aufschlussreich und anspruchsvoll.
Utilitarianism For & Against J.J.C. Smart & Bernard Williams Es wird eine interessante Variante des Utilitarismus diskutiert, der die Bedeutung von Faustregeln hervorhebt.
A General Theory of Love Thomas Lewis, Fari Amini, Richard Lannon Welche Rolle spielen eigentlich Gefühle für unser Gehirn und wieso sind sie für unser Leben so wichtig?
Die Zukunft der Intelligenz - Wie das Gehirn funktioniert und was Computer davon lernen können Jeff Hawkins Was macht der neuere Teil unseres Gehirns eigentlich die ganze Zeit und was ist Intelligenz?
"Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka" - Über die Ursprünge des industrialisierten Tötens Charles Patterson Der Völkermord an den Juden kann nicht als isoliertes Phänomen verstanden werden. Er war nur der Höhepunkt des Holocausts der Tiere.
Ich sehe die Welt wie ein frohes Tier - eine Autistin entdeckt die Sprache der Tiere Temple Grandin Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Wahrnehmung gibt es zwischen nomalen Menschen, autistischen Menschen und nichtmenschlichen Tieren?
Besser Denken Hartwig Hanser (Hrsg.) Wer seinem Gehirn mal auf die Sprünge helfen will, findet hier viele geeignete Techniken und Anleitungen.
Bauchentscheidungen - Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition Gerd Gigerenzer Intuition ist oft besser als erwartet und das hat auch seine Gründe.
Simple Rules for a complex World Richard A. Epstein Eine komplizierte Welt braucht keine komplizierten Gesetze, da absolute Gerechtigkeit in der Praxis sowieso unerreichbar ist.
Zur Genealogie der Moral Friedrich Nietzsche Wie hat sich eigentlich dieses seltsame Gebilde, das Moral genannt wird, entwickelt?
Menschliches, Allzumenschliches Friedrich Nietzsche In kaum einem anderen Buch findet man so viele geistreiche Einsichten wie hier.
Was ist eigentlich Anarchie? Einführung in die Theorie und Geschichte des Anarchismus Autorenkollektiv Kaum eine Theorie wird so gründlich mißverstanden und verläumdet wie der Anarchismus. Dieses Buch leistet hier die dringend erforderliche Abhilfe.
Die Unity-Philosophie - Gedanken für eine bessere Welt Dian The Saint Leben wir in einer freien Welt? Eine interessante Antwort auf diese rhetorische Frage bietet dieses Buch an.
On the Plurality of Worlds David Lewis Modaler Realismus: Alle möglichen Welten existieren auch. Das Buch beschreibt diese Theorie und warum diese Sichtweise nützlich ist. Schwere Kost, außer vielleicht für studierte Philosophen.

Romane

Ich wurde einmal gefragt, ob ich auch Romane lese. Das ist in der Tat so, aber die meisten Romane empfinde ich als nicht so essenziell bedeutend und tiefgreifend wie obige Sachbücher. Jedoch gibt es Ausnahmen bzw. Romane, die aufgrund anderer Qualitäten glänzen können, welche ich euch nicht vorenthalten will.

Titel Autor Features
1984 George Orwell Dystopie, Doppeldenk, totale Überwachung, Widerstand, Gehirnwäsche; verstörend
Accelerando Charles Stross Singularität, genialer Erfinder, BDSM, Cyberkatze, Upload, interstellare Reisen, Aliens, Economy 2.0
Also sprach Zarathustra Friedrich Nietzsche Seltsam, allzuseltsam; höhere Menschen, letzte Menschen, Übermenschen
Bannsänger Alan Dean Foster Bekiffter Jurastudent, Magie, Paralleluniversen, anthropomorphe Tiere, Humor, verrückte Charaktere
Der futurologische Kongress Stanislaw Lem Ijon Tichy, Futurologie, Psychopharmaka (sehr viele), Massenhalluzinationen, Kryostase, "Roboter", Zukunftsforschung durch Analyse möglicher Wortneubildungen, Realität
Siddharta - Eine indische Dichtung Hermann Hesse Buddha, Erleuchtung
Und Nietzsche weinte Irvin D. Yalom Friedrich Nietzsche vs. Josef Breuer, Psychologie, Philosophie, Hypnoseaction
Wächter der/des/des/der Nacht/Tages/Zwielichts/Ewigkeit Sergej Lukianenko Moskau, russische Trinkkultur, Magie, Andere, Körpertausch, Zwielicht, "Gut" vs. "Böse" vs. "Ordnung", Intrigen, Merlin

Andere Bücher

Ja, noch mehr Bücher. Davon kann geist nie genug haben.

Titel Autor Was ist das?
Das Evangelium des Fliegenden Spaghettimonsters Bobby Henderson Ein tiefreligiöses Werk. Und Religionen sind bekanntlich zum Lachen da.
Die Welt in meinen Händen - Ein Leben ohne Hören und Sehen Peter Hepp Autobiographie eines Taubblinden, der Diakon geworden ist
Mein Leben Mohandas Karamchand "Mahatma" Gandhi Was wohl? Die Autobiographie dieses legendären Menschen

Webcomics

Hier ist meine persönliche Top n meiner Lieblingswebcomics. Manche davon werden noch recht aktiv fortgeführt, andere eher nicht.

  1. Girl Genius
  2. A Miracle of Science
  3. Nichtlustig
  4. Freefall
  5. Dragon Tails
  6. Drowtales: Moonless Age
  7. xkcd
  8. Deer Me
  9. Hero +/-
  10. Questionable Content
  11. Nature of Nature's Art
  12. Maxwell the Demon
  13. Kimono's Townhouse

Musik

Manchmal höre ich so etwas, das man als Musik bezeichnen könnte. Im Folgenden kann man nachlesen, an welchen Sphärenklängen ich mich am liebsten erfreue.

Interpret Titel
Apoptygma Berzerk Cambodia
Eclipse
Fade To Black
In This Together
Kathy's Song
Love To Blame
Maze
Ashbury Heights Bare Your Teeth
Christ
Corsair
Die By Numbers
Penance
Smaller
Spiders
Suicide Anthem
World Coming Down
Deine Lakaien Generators
Hands White
Lost
Love Me To The End
Made in Heaven
Mindmachine
Over And Done
Reincarnation
Where You Are
Disturbed Down With The Sickness
Forsaken
Prayer
Stupify
Korn Blind
Falling Away From Me
Freak On A Leash
Got The Life
Make Me Bad
Twisted Transistor
Y'All Want A Single
Linkin Park Breaking The Habit
Crawling
Faint
Given Up
In The End
Paper Cut
Somewhere I Belong
What I've Done
Metallica Fade To Black
I Disappear
Nothing Else Matters
One
Unforgiven
Unforgiven II
RMB Break The Silence
Deep Down Below
Horizon
Spring
Reality
River's Edge
Universe Of Love
Whispering
VNV Nation Beloved
Carry You
Further
Legion
Perpetual
Rubicon
Saviour
The Farthest Star

Michael Hrenka, 2009